Das Erzbistum hat in einem Pilotprojekt erstmals Ehrenamtliche zu Begräbnisleitungen ausgebildet, um Pastoralteams bei der Durchführung von Trauerfeiern zu unterstützen und zu entlasten. Acht Teilnehmende absolvierten in den vergangenen Monaten ein Schulungsprogramm mit Präsenztagen, Online-Modulen und Hospitationen. Ein vergleichbares Projekt gibt es seit einigen Jahren im Nachbarbistum Würzburg.
25 Personen haben kürzlich den Ausbildungskurs zur/zum Gottesdienstbeauftragten abgeschlossen. Im Rahmen einer liturgischen Feier in der Bamberger Kirche St. Gangolf erhielten sie ihre Urkunden, die sie zum liturgischen Dienst in Wort-Gottes-Feiern beauftragen. Die Teilnehmer kommen aus den Dekanaten Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Forchheim und Nürnberg und werden in ihren Seelsorgebereichen in Absprache mit den hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zukunft die Vorbereitung und Leitung von sonn- und werktäglichen Wort-Gottes-Feiern übernehmen.
Im Erzbistum Bamberg sind bereits viele Frauen und Männer als ehrenamtliche Gottesdienstbeauftragte tätig. Durch ihren Dienst ermöglichen sie eine lebendige Vielfalt liturgischer Feierformen und tragen dazu bei, dass Gemeinden gemeinsam ihren Glauben feiern können. Der Informationsabend bietet allen, die an einer Ausbildung als Gottesdienstbeauftragte interessiert sind, Gelegenheit, Struktur, Inhalte und Rahmenbedingungen des Kurses kennenzulernen.
Um die persönliche Begegnung mit Fachleuten und Studierenden zu ermöglichen, bietet LITURGIE IM FERNKURS Studienwochenenden als begleitenden Nahunterricht an. Neben Fernkursteilnehmenden sind auch Gäste herzlich willkommen. Für die nächsten Online-Termin im Juni gibt es noch freie Plätze. Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt dort an.
Netzwerk Kindergottesdienst-katholisch: "An vier Abenden widmen wir uns jeweils von 19:30 bis 21:30 Uhr einem Schwerpunktthema. Es beginnt mit einem Impulsvortrag, gefolgt von einer Praxisphase, in der ausprobiert und erprobt werden kann. Auch eigene Erfahrungen und Austausch haben ihren Platz. Wir freuen uns auf Euch."
Heilige Zeichen Riten | Symbole | Haltungen - decodiert Vom Kreuzzeichen und Händefalten über Aschenkreuz, Palmzweige und Osterkerze bis zu Brotbrechen und Emmausgang – der Gottesdienst ist voller besonderer Zeichen und Handlungen. In ihnen drücken wir leiblich unseren Glauben aus. Sie verweisen uns auf die Gegenwart Gottes in der Liturgie und helfen uns, selbst am Heiligen teilzuhaben. Drei Vorträge zeigen Ursprung und Bedeutung der „heiligen Zeichen“ und erschließen, wie wir sie bewusster wahrnehmen und mit Herz und Verstand vollziehen können. Die liturgischen Riten und Symbole der Fasten- und Osterzeit, vor allem der Karwoche, bilden einen besonderen Schwerpunkt. Die Veranstaltung verbindet Hintergründe, Geistliches und Praktisches.
Mit Beginn des neuen Jahres startet die Abteilung Liturgie ein neues Fortbildungsformat für Ehrenamtliche im liturgischen Dienst sowie für Interessierte. Unter dem Titel "Liturgie vernetzt" möchten wir an insgesamt sechs Abenden einige Aspekte aus dem Bereich der Liturgie vertiefen und Sie auf diese Weise in Ihrem Dienst unterstützen. Sie können entweder an einzelnen Terminen teilnehmen oder an der gesamten Reihe; nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung den Link zur Videokonferenz.
Am Samstag, 22. November 2025, ließen sich 26 Frauen und Männer (auf Vorschlag der Leitenden Pfarrer ihrer Pfarreien und Seelsorgebereiche) zu Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfern ausbilden.
Anlässlich der Weltklimakonferenz (COP30) in Brasilien lädt das ökumenische Netzwerk „Eine Erde“ dazu ein, in allen Gottesdiensten, die während des Zeitraums der Konferenz vom 10. bis 21. November stattfinden, das „Gebet für unsere Erde“ von Papst Franziskus einzubinden. Das Gebet steht im Schlussteil der Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus. Es ist ausdrücklich als Gebet für alle formuliert und ökumenisch einsetzbar. Darüber hinaus kann das Gebet alleine oder in der Familie gebetet werden. Geben Sie die Anregung gerne in Ihren Pfarreien, Gruppen und Organisationen weiter. Übrigens ist das Erzbistum Bamberg selbst Mitglied in dem ökumenischen Netzwerk „Eine Erde“.
Zehn Jahre nach der Enzyklika „Laudato si“ wurde am 3. Juli 2025 ein neues Messformular in lateinischer Sprache veröffentlicht: Missa „pro custodia creationis“ (PDF). Vgl. Decreto del Dicastero per il Culto Divino e la Disciplina dei Sacramenti - Formulario e letture bibliche per la Messa per la custodia della creazione, 03.07.2025. Das Messformular ist vom vatikanischen Dikasterium für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung herausgebracht worden. Es sieht mehrere biblische Lesungen und Gebete vor, in denen die Schöpfung und die Verantwortung des Menschen für den Erhalt des Planeten Erde zur Sprache kommen.Zehn Jahre nach der Enzyklika „Laudato si“ wurde am 3. Juli 2025 ein neues Messformular in lateinischer Sprache veröffentlicht: Missa „pro custodia creationis“ (PDF). Vgl. Decreto del Dicastero per il Culto Divino e la Disciplina dei Sacramenti - Formulario e letture bibliche per la Messa per la custodia della creazione, 03.07.2025. Das Messformular ist vom vatikanischen Dikasterium für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung herausgebracht worden. Es sieht mehrere biblische Lesungen und Gebete vor, in denen die Schöpfung und die Verantwortung des Menschen für den Erhalt des Planeten Erde zur Sprache kommen.