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Wort-Gottes-Feier. Werkbuch für Sonn- und Festtage

Leitlinien

Im Auftrag der Deutschen und der Österreichischen Bischofskonferenz und des Erzbischofs von Luxemburg haben die Liturgischen Institute Deutschlands und Österreichs ein liturgisches Buch zur Wort-Gottes-Feier für die Sonn- und Festtage veröffentlicht. Dieses Werkbuch wird vom Deutschen Liturgischen Institut in Trier herausgegeben. Für die durch Diakone, Pastoralreferent(inn)en, Gemeindereferent(inn)en und Gottesdienstbeauftragte geleiteten Wort-Gottes-Feiern an Sonn- und Feiertagen gilt ab dem 1. Adventssonntag, 27. November 2005, das Werkbuch „Wort-Gottes-Feier“ als verbindliche Ordnung. Das Buch bildet auch eine verpflichtende Grundlage für die Aus- und Fortbildung der genannten Personen. Da es sich hierbei um ein liturgisches Buch handelt, sollte es in jeder Sakristei vorhanden sein und den Gottesdienstbeauftragten zur Verfügung stehen.

Bezüglich der Kommunionspendung im Rahmen der Wort-Gottes-Feier gilt als diözesane Regelung: Die Wort-Gottes-Feier ist ein eigenständiger Gottesdienst, bei dem das Wort Gottes im Zentrum steht. Um das Bewusstsein für den Unterschied von Eucharistiefeier und Wort-Gottes-Feier wach zu halten, wird sie in der Regel nicht mit der Austeilung der Kommunion verbunden. Ausnahmen davon sind immer in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Justizvollzugsanstalten und vergleichbaren Situationen möglich. Auch wenn die Gläubigen für eine längere Zeit (etwa 3 bis 4 Wochen) keinen Zugang zur Kommunion hätten oder ähnlich schwerwiegende pastorale Gründe vorliegen, kann die Verbindung der Wort-Gottes-Feier mit der Kommunionspendung erwogen werden.

Sinnvoll ist die Einbindung des Kommunionempfangs nur dann, wenn es einen deutlichen Bezug zu einer vorausgegangen Messe gibt. Das lässt sich am ehesten dadurch erreichen, dass der Diakon bzw. die/der Gottesdienstbeauftragte an einer Eucharistiefeier teilnimmt und von dort die heilige Kommunion mitbringt. Sollte dies nicht möglich sein, weil die Wort-Gottes-Feier parallel zu einer Messfeier im Seelsorgebereich statt finden muss, ist der geistliche Bezug zur Eucharistiefeier ausdrücklich zu formulieren (vgl. Werkbuch für die Sonn- und Festtage, S. 65). In Pfarr- oder Filialkirchen, in denen an Sonn- bzw. Feiertagen die Eucharistie gefeiert wird, soll es in der Regel keine zusätzliche Wort-Gottes-Feier geben. Wo es notwendig ist, (weil z. B. der Kirchenraum die Zahl der Gläubigen nicht fassen kann) wird sie ohne Kommunionspendung gehalten.

+ Dr. Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg

(Auszug aus dem Text für das Amtsblatt der Erzdiözese Bamberg 11/2005)
Das Werkbuch ist über das Deutsche Liturgische Institut, Postfach 2628, 54216 Trier (Tele-fon 0651/94808-50, Fax 0651/94808-33, E-Mail dli@liturgie.de zum Preis von 14,90 € zu beziehen.

--> zum Wort des Erzbischofs zur Einführung am 27. November 2005