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An der Schwelle zum Erwachsenwerden erfahren junge Menschen Bestärkung: In der Taufe hat Gott zu ihnen JA gesagt, jetzt kommt es auf ihr eigenes JA an. Firmlinge sollen mündig und selbstständig werden, Annahme und Sträkung erfahren. Auf diesem Weg sind Freundinnen und Freund notwendig, Menschen, die Vorbild sind und verständig begleiten.
Gott kommt den Menschen in der Kraft des Heiligen Geistes zu Hilfe. Im Sakrament der Firmung nimmt ein Christ Gott im Heiligen Geist in sein Leben hinein.
Ausbreitung der Hände
Der Firmende breitet beide Hände über die Firmlinge aus. Damit zeigt er: Gott hält seine Hand über euch, damit ihr Kraft habt, ja er überträgt seine Kraft auf euch, damit ihr mit hilfe seines Geistes gegen die Widerstände auf eurem Weg ankommt. Mich erinnert diese Geste an einen Kampf, den das Volk Israel beim Auszug aus Ägypten zu bestehen hatte. Moses hält auf dem Hügel die Hand über sie. Solange er das tat, gewannen die Israeliten die Oberhand, wurde er müde und ließ die Hände sinken, wurden sie zurückgedrängt. Damit dies nicht geschah, holte man einen Steinbrocken und legte ihn Moses unter die Arme.
So heißt diese Geste bei der Firmung: "In der Kraft des Geistes Gottes werdet Ihr gestärkt, damit EUCH niemand zurückdrängen kann in alte Ängstlichkeit und in das Gefühl der Resignation."
Frage nach dem Namen
Der Firmling wird nach dem Taufnamen gefragt: "Verrät" er ihn, kann er deindeutig beim Namen gerufen werden. Somit sagt der Firmling mit seinem Namen: "Ich bin bereit, dass du mich rufst, Gott."
Weiter drückt das auch aus, dass Gott letztlich, aber auch die Kirche, eine persönliche Beziehung zu jedem Gefirmten leben will. Es wird bestätigt, was schon bei der Taufe zugesprochen wurde: "Du hast bei Gott einen Namen."
Siegel / Salbung mit Chrisam
Briefe und Urkunden werden mit einem Siegel beglaubigt, Boten konnten sich mit dem Siegel ausweisen als von ihrem Herrn gesandte. Gewöhnlich wurde ein besonderes Siegelwachs erhitzt, so dass es auf das Schriftstück tropfte. Solange es noch weich war, wurde dann mit dem Siegelring ein ganz persönliches Zeichen eingeprägt. Heißes Siegel würde aber der Hand oder der Stirn nicht guttun. Der Firmendende nimmt Chrisam legt dem Kandidaten die Hand auf den Kopf und salbt den Firmling mit dem Daumen im Zeichen des Kreues auf der Stirn. Die Kreuzform des "Siegels" deutet an: "Gott beglaubigt Dich als seine Tochter, als seinen Sohn mit der Fülle seines Heiligen Geistes, die er Dir hiermit schenkt."
(aus Werkbrief 3/2000 P. Georg Matt SDB)
Abteilung Liturgie
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Pastoralreferentin
Liturgiereferent
Johannes Löhlein
Sekretärin
Ute Wagner